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Alt 26.01.2010, 16:03
Benutzerbild von koray_miguel
koray_miguel koray_miguel ist offline
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Registriert seit: 25.06.2008
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Standard Infrastruktur

Erreichbarkeit
Die zwei größten Städte des Landes, Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt haben einen internationalen Flughafen, der von wenigen europäischen, aber den meisten asiatischen Großstädten direkt angeflogen wird. Daneben gibt es Eisenbahnverbindungen von und nach China und Straßenverbindungen in alle Nachbarländer. Die Grenzübergänge sind meist nur am Tag geöffnet. Ausländer können, sofern sie alle notwendigen Papiere haben, jeden beliebigen Grenzübergang zur Einreise benutzen


Luftverkehr
Die nationale Fluglinie Vietnams heißt Vietnam Airlines. Sie bietet zahlreiche Regionalflüge in andere Großstädte Asiens sowie einige Interkontinentalflüge an und bestreitet auch den Inlandsverkehr. Besonders im abgelegenen Bergland besitzen auch kleinere Städte einen Flugplatz. Das Fluggerät von Vietnam Airlines entspricht internationalen Standards, die Flotte der Fluggesellschaft wird ständig erweitert und umfasst daher einige sehr neue Flugzeuge.Die Tickets sind günstig. Ausländer und Vietnamesen zahlen die gleichen Preise. Flüge sind häufig nur wenig teurer als lange Fahrten mit Schlafwagen, ganz abgesehen von der Zeitersparnis.

Straßenverkehr
Einige der auf über 2 Millionen geschätzten Mopeds in Ho-Chi-Minh-Stadt ietnams Straßen haben eine Länge von insgesamt etwa 210.000 Kilometern, wovon jedoch nur etwa 13,5 % in einem guten Zustand und 29 % asphaltiert sind.10 % der vietnamesischen Dörfer sind jährlich wegen unpassierbarer Straßen mehr als einen Monat von der Außenwelt abgeschnitten.[2] Sie entsprechen zu einem kleinen Teil, häufig in der Nähe von Großstädten, internationalen Standards. Der größere Teil ist sehr schlecht. Es gibt nur wenige Kilometer Straße in einer Qualität, die man als Autobahn bezeichnen könnte. Die wichtigste Straße Vietnams, die auf 2.100 km als verkehrstechnisches Rückgrat das gesamte Land von der chinesischen Grenze bis ins Mekongdelta durchschneidet (häufig als Highway 1 oder Nationalstraße 1 bezeichnet, auch wenn die Straße in Vietnam nicht so heißt), ist eine ganz normale Landstraße. Derzeit wird an einer zweiten Nord-Süd-Verbindung gebaut, dem sogenannten Ho-Chi-Minh-Highway, der auf weiten Strecken entlang der Strecke des berühmten Ho-Chi-Minh-Pfads verläuft. Nach ihrer Fertigstellung (voraussichtlich im Jahre 2010) soll diese 1.690 km lange und 500 Millionen US-Dollar teure Straße Hanoi mit Ho-Chi-Minh-Stadt verbinden. 2006 waren bereits 960 km der Strecke zwischen den Orten Khe Co (Provinz Ha Tinh) und Ngoc Hoi (Provinz Kon Tum) in Form einer meist 2-spurigen Asphaltstraße fertiggestellt. Nach der Fertigstellung wird diese Route eine attraktive Alternative zur Nationalstraße 1 darstellen. Zum einen wird der Verkehr weniger dicht sein, zum anderen führt die Strecke durch reizvolle Landschaften (und durchschneidet dabei leider auch einige der letzten, bisher unberührten Wildnisgebiete und Nationalparks an der laotischen Grenze).
In Vietnam herrscht offiziell Rechtsverkehr. In der Regel wird jedoch gefahren, wo gerade Platz ist. Kreuzungen, die mit Ampeln geregelt sind, kommen nur in den Großstädten vor, und Verkehrszeichen werden von den Verkehrsteilnehmern bestenfalls als Vorschlag interpretiert. Das bedeutendste Nahverkehrsmittel ist das Moped, auch wenn die Regierung versucht, den Busverkehr zu fördern. Die bis vor wenigen Jahren allgegenwärtigen Fahrrad-Rikscha (Cyclo) sind mittlerweile in den Großstädten nur noch für Touristen da.

Schienenverkehr
Das vietnamesische Eisenbahnnetz besteht aus sechs Linien mit 3 260 Kilometern Schiene, stammt größtenteils aus der Kolonialzeit und wird nur langsam modernisiert.Die längste Linie führt von Hanoi nach Ho-Chi-Minh-Stadt; für die 1730 Kilometer benötigt der Reunification Express 32 Stunden.Die Fahrzeuge stammen in der Regel aus sowjetischer Produktion, 25 % Prozent davon sind älter als 30 Jahre und wiederum 25 % funktionsuntüchtig. Es wird geschätzt, dass Vietnam in den nächsten Jahren 400 Millionen US-Dollar investieren muss, um seine Eisenbahn zu modernisieren. Fahrkarten werden in verschiedenen Klassen verkauft, wobei Ausländer höhere Preise zahlen als Vietnamesen. Die Züge fahren recht langsam, sind dafür sicher und vergleichsweise pünktlich. Für längere Fahrten empfehlen sich Liege- oder Schlafwagen, die man längere Zeit im Voraus buchen sollte.In Ho-Chi-Minh-Stadt wird eine U-Bahn mit zwei Linien gebaut, die 800 Millionen US-Dollar kosten soll.

Wasserverkehr
Rambutan-Transport im Mekong-DeltaVietnam verfügt über etwa 5.000 Kilometer Wasserstraßen, die ganzjährig befahrbar sind. Besonders im Mekong-Delta ist der Wassertransport wichtig, und die Straßen werden durch zahlreiche Flussarme unterbrochen, die mittels Fähre überbrückt werden müssen.Die wichtigsten Seehäfen sind Ho-Chi-Minh-Stadt, Hải Phòng, Đà Nẵng, Quang Ninh, Qui Nhon sowie Cần Thơ. 2005 wurden etwa 15 Millionen Tonnen Fracht umgeschlagen, nach 4,5 Millionen im Jahr 1993.
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