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Boavista, die Gemütliche auch genannt, ist eine sandige, flache Insel, die sehr stark durch die trockenheißen Saharawinde beeinflusst wird.
Boavista ist die östlichste Insel des Archipels, und ganz in der Nähe des afrikanischen Kontinents. Die Insel ist umgeben von weißgoldenen Sandstränden von bis zu 22km Länge mit türkisfarbenem Wasser, wie den Stränden Praia de Santa Monica im Südwesten oder Praia das Chaves im Westen der Insel. Dieser Strand ist auch bekannt als Santa Monica wegen seiner Ähnlichkeit mit dem Strand mit dem gleichen Namen in den Vereinigten Staaten von Amerika. Curralinho ist der beste Strand in allen von Kap Verde. Am Praia das Gatas können Sie mit Glück Wale und Delphine beobachten. Zu empfehlen sind auch Ausflüge in die Dünenfelder und Dattelhaine der Insel. 2007 wurde auf Boavista der dritte internationale Flughafen des Archipels eröffnet. Die Insel liegt nur 20 Flugminuten von Sal entfernt, doch viele Urlauber hat es hierhin noch nicht verschlagen. Bekannt als die Insel der Strände und Dünen, die Boa Vista's Küste bietet die beste Alternative für den Touristen der Freizeit. Entweder für ein Bad im kristallklaren Wasser oder für Sportarten wie Windsurfen, Tauchen oder Angeln. Boa Vista liegt in der sogenannten Sotavento Zone. Diese Zone wird jeden Winter vom Nordost Passat belüftet. Das ist der gleiche Wind, der im Sommer auf den Kanaren für soviel Freude sorgt. Im Winter verschiebt sich eben dieser Nordost Passatwindgürtel südlich Richtung Äquator, zu den Kapverdischen Inseln. Parties, Discos oder eine Strandpromenade mit unzähligen Cafe´s hat Boa Vista noch nicht zu bieten, aber trotzdem muß man sich hier abends nicht langweilen. Wer den Abend mit dem Essen beginnen möchte, hat drei Möglichkeiten: entweder in einem der großen Hotels ein Menü zu bestellen, oder etwas günstiger in einer von den zwei Pizzerien "Esplanada“ oder „Giulianos“, wo man aber nicht die gewohnte Auswahl erwarten darf. Die dritte Möglichkeit wäre eines der einheimischen Restaurants, „Naida“, „Oasis“ oder „Rosy’s Bar“ zu besuchen. Dort muß man immer einen Tag vorher vorbestellen und hat dann meist die Auswahl zwischen fünf bis sechs Gerichten. Ein kleiner Tip, die Langusten muß man einfach einmal probiert haben. Möchte man lieber bei europäischen Gerichten bleiben, sollte man sich in den Nachbarort Rabil begeben. Dort kocht ein Kapverder, der für zwanzig Jahre in der Schweiz gekocht hat, in seinem Restaurant „Sodade di nha terra“ alles was das Herz begehrt Nach dem Essen führt der Weg meistens in den „Pub Cabana“, der von der ehemaligen Miss Kapverden geführt wird, oder in eine der kleinen einheimischen Bars, in denen es oft auch sehr gemütlich und lustig zugeht. Um die Unterkünfte bemüht man sich am besten gleich von Europa aus, da die Kapazitäten noch sehr gering sind und die Unterkünfte daher oftmals völlig ausgebucht sind. Wer trotzdem eher spontan auf die Insel kommt hat eventuell Glück und findet ein Zimmer in einer der kleinen Pousadas oder Privatzimmer. Dazu am besten in einer der vielen kleinen einheimischen Bars nachfragen. |
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