Ras Al Khaimah
Das kleine Emirat Ras Al Khaimah präsentiert sich in seinen arabischen Traditionen noch sehr ursprünglich und gilt als Geheimtipp für erholsamen und erlebnisreichen Urlaub. Das Land ist gebirgiger, wasserreicher und fruchtbarer als der Süden der Emirate und deshalb landschaftlich besonders reizvoll.
Die Altstadt von Ras Al Khaimah ist eine der sehenswertesten der Vereinigten Arabischen Emirate und immer einen Besuch wert.
Bis nach Dubai sind es circa 80 Kilometer.
Ras Al Khaimah lebt heute hauptsächlich von Tourismus, Handel und Landwirtschaft. In der Küstenebene liegen ausgedehnte und fruchtbare Orangen- und Dattel-Plantagen, die durch Quellwasser aus dem nahegelegenen Gebirge bewässert werden.
Analog zu Dubai und Schardscha entwickeln sich die jeweils zum Emirat gleichnamigen Hauptstädte so rasant und dem übrigen dazugehörenden Wüstenland oft vorauseilend, daß man ihnen eine eigene Darstellung widmen muß. In Ras-Al-Khaimah-Stadt wohnen rund 80 % der Emiratsbevölkerung, d.h. im Jahre 2008 etwa 170.000 Menschen. Die Stadt hat sich aus dem kleinen Fischer- und Piratennest in den Jahren seit 1972 von der Halbinsel aus um die Meeresbucht (Creek) und den Hafen herum zunächst ungeplant entwickelt. Seit ca. 1990 wird die Stadterweiterung planvoll angegangen, Infrastruktur und Straßen werden oft vorbereitet, um der traditionellen freien Ansiedlung mitten in der Wüste vorzubeugen. So erstreckt sich das Stadtgebiet heute bereits über ca. 20 km von West nach Ost (mit Ar Rams) und bis zu 10 km in die südlichen Sandhügelzonen hinein. Eine gewisse natürliche Grenze bildet das rund 10 km von der Küste entfernt beginnende schroffe Gebirge. Die Siedlungsweise ist, anders als in Dubai, Schardscha und Abu Dhabi, eher niedrig aufgelockert und mit vielen Bäumen durchsetzt. Nur an den gerade entstehenden "Corniches" an den Creekufern werden einige Hochhäuser platziert, aber sie bestimmen noch keineswegs den eher ländlichen Charakter von Ras-Al-Khaimah-Stadt.
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