Kenianische Nordküste (Kenia)
Mombasa teilt die 500 Kilometer lange Küste Kenias in einen Nord- und Südabschnitt. An der Nordküste liegen zwischen Plantagen kleine einsame Buchten mit weißem Sand und Palmen vor blauem, klaren Meer und Korallenfelsen.
Heute lockt die Nordküste Urlaubsgäste mit ihrer fantastischen Unterwasserwelt und traumhaft weißen, palmenbestandenen Stränden, die durch Felsnasen in Buchten unterteilt sind. Ausgedehnte Strandspaziergänge sind an der Nordküste deshalb nur bei Ebbe möglich. Unbedingt lohnt ein Besuch der National Marine Parks vor der Küste Malindis. Von Glasbodenbooten aus oder auch mit Schnorchel und Taucherbrille kann man prächtige Korallenbänke und bunt schillernde Fische beobachten.
Insgesamt ist die Nordküste Kenias ursprünglicher als die Südküste: Viele der Dörfer und Siedlungen bestehen schon seit mehr als 1.000 Jahren. Während Mombasa schon immer das östliche Tor zu Schwarzafrika war, wurde Malindi, die zweitgrößte Stadt an der Nordküste, eigens für den Sklavenhandel errichtet. Das Hinterland der Nordküste prägt eine fruchtbare Ebene mit Ananas-, Kokos- und Sisalplantagen.