Essen in Indien...
Ob Kerala, Goa oder Mumbai... überall wo Sie Küste und Strände haben, sollte man gekochten Fisch in einer süßsauren Sauce aus Kokosmilch und andere Meeresfrüchte probieren, die an der Küste frisch aus dem Arabischen Meer geholt werden. Auch die anderen kulinarischen Verführungen der indischen Küche werden in vielen kleinen Familienrestaurants serviert: Curries, Tandoori-Chicken und Pappadam. Bis zu 25 Gewürze geben den Karis bzw. Curry-Gerichten ihren einzigartigen Geschmack und Farbe. Von den englischen Kolonialherren mit Curry transkribiert, haben diese Soßengerichte nichts mit dem bekannten, gelben Gewürzpulver gemein. Vor allem sind sie schärfer, da gemahlene Chilischoten niemals fehlen dürfen. Berühmt ist auch das leuchtend rote Tandoori-Chicken, das in einer Marinade aus Chili und Safran eingelegt und im traditionellen Lehmofen, Tandoor, gegart wird.
Als Snack zwischendurch oder einfach zum Knabbern werden überall Pappadam, hauchdünne Fladen aus Kichererbsenmehl, gereicht; in Süd-Indien, wie Kerala oder Tamil Nadu sind auch die gefüllten Pfannkuchen aus Reismehl, Masala Dosa, als kleine Zwischenmahlzeit zu empfehlen.
Nationalgetränk Indiens ist Tee, der entweder mit Gewürzen versetzt (Masala tea) oder ready made mit Milch und Zucker serviert wird. Kühle Durstlöscher des Volkes sind Limettensaft, Buttermilch und Kreuzkümmel-Tamarinden-Wasser, viele Brauereien produzieren eher leichte Biersorten. Exotisch mutet der Schnaps aus Cashewnüssen an, Feni genannt.
|