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#1
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Individualtourismus in China
Ist der Straßenverkehr gefährlich? Zwei Minuten in einem Überlandbus reichen, um den Reisenden in ein wimmerndes Häufchen Elend zu verwandeln: Die Mischung aus Darwinismus (der LKW hat grundsätzlich recht) und Daoismus (alles fließt und nichts steht still) widerspricht allen westlichen Vorstellungen von Strassenverkehr. Daher gilt: Man reserviere nie die erste Reihe im Bus. Niemand hält auf Dauer aus, dem Gegenverkehr ins Auge zu sehen. Wird man mir Hund vorsetzen? Eine beliebte Mär, die auch Chinesen amüsiert. Rund um Kanton im Süden des Landes werden in der Tat skurrile Tiere angeboten, der Rest des Milliardenvolkes hält sich in der Regel an Fleischsorten, die auch im Westen auf der Speisekarte stehen. Hund wird lediglich im Winter gegessen und steht nur selten auf dem Speiseplan, er gilt als vulgär. Schildkröten und Schlangen sind zu teuer, dass kein Spassvogel es sich leisten kann, sie dem ahnungslosen Ausländer vorzusetzen. ![]() |
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#2
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Werden Touristen betrogen?
Beim Anblick eines Westlers verdoppeln chinesische Markthändler nicht nur die Preise, auch ihr Charme vervielfältigt sich. Einkaufen ist ein sportlicher Wettbewerb, in dem alle Mittel erlaubt sind und dem Gewinner Bewunderung gezollt wird. Nach langen Feilschen mit enormen Nachlässen geht der Auslländer mit dem guten Gefühl, ein revolutionäres Schnäppchen gemacht zu haben, während der Ladeninhaber sich vor Freude die Hände reibt. Günstiger als in Europa ist es allemal. |
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#3
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Ohne Chinesisch keine Chance?
Wohin fährt der Bus? Ist das der richtige Zug? China individuell zu erfahren, erfordert starke Nerven, denn wer kann schon die Aufschriften entziffern! Aber der westliche Besucher ist hier nicht nur Analphabet-man sieht es ihm auch an. Das lustige Ratespiel "Was mag der Ausländer wohl wollen?" beschäftigt beim Einkaufen den ganzen Markt. Viele Chinesen wissen von vorherein, was die Langnase will. |
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#5
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Wie steht es um die Kriminalität?
Kurze Hosen, blond und die Menge immer um Haupteslänge überragend: Der Ausländer ist ein wundersames Wesen, das nicht nur im Fokus der Taschendiebe steht, sondern auch unter permanenter Beobachtung tausender anderer Augenpaare. Ihm sich in böser Absicht zu nähern ist daher ein höchst riskantes Unterfangen. Welcher Kriminelle will schon vor so vielen Zeugen tätig werden? |
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#6
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Das denke ich auch...und mehr Krriminalität wie in anderen Länder gibt es da auch nicht! Das meiste passiert ja eh nur da, wo es unglaublich überlaufen ist!
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