Für so manchen ist es das Traumziel schlechthin, auch wenn die politischen Verhältnisse schwierig sind. Eine Zeitlang konnten Touristen nicht nach
Tibet reisen. Jetzt ist das Land wieder offen, das chinesische Militär allerdings allgegenwärtig. Dennoch lohnt sich die Reise, denn einzigartig sind Kultur und Natur des Landes, das sich auf einer Höhe von durchsch.
4500 Meter im Himalaya erstreckt. Es gilt als höchstgelegene Region der Erde, wird deshalb
"Dach der Welt" genannt.

Höhepunkt
LHASA
In Lhasa fällt der Blick als erstes auf den Potala-Palast, der auf dem "Roten Berg" über der Stadt thront. Er war einst offizielle Residenz des
Dalai Lama. Die Ausmaße sind gigantisch: Auf 13 Stockwerken und einer Fläche von 130000 Quadratmetern verteilen sich über 1000 Räume, deren Decken von mehr als 15000 Säulen getragen werden. Im Innern kann man viele Kulturgegenstände bewundern, darunter mehr als
20000 Buddha-Statuen. Das Tempelviertel Barkhor wirkt wie ein Irrgarten aus Kopfsteinpflastr-Gassen, gesäumt von Häusern mit kunstvoll bemalten Tür- u. Fensterrahmen.
