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#1
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Namibia - das Land im Südwesten Afrikas zwischen dem Oranje Fluss im Süden und dem Kunene Fluss im Norden - ist ein karges, rauhes Land, wie aus einer anderen Welt und dennoch so einladend und beinahe vertraut und leicht zu bereisen. Namibia ist das Traumland des Fotografen, ein Land der Kontraste und der klaren Farben. Es ist ein Land, in das sich schon viele Menschen verliebt haben. Wer Ruhe sucht und Natur, wer grandiose Landschaften, Wüste und Weite geniesst, den wird Namibia, das zu den am dünnsten besiedelten Ländern der Erde zählt, nicht mehr loslassen.An der sturmumtosten Küste mit ihren zahllosen Schiffswracks zieht sich die lebensfeindliche Namib Wüste entlang. Ihre orangeroten Dünenfelder sind bis zu 150 Kilometer breit, die mächtigsten Dünen bis zu 300 Meter hoch. Es ist die älteste Wüste der Welt, mit einer einzigartigen Flora und Fauna. Vor Jahrmillionen spülte der Oranje Diamanten ins Meer. Strömung, Wellen und Wind trugen sie in den Dünensand der Namib und schufen einen von Namibias Reichtümern. Namibia ist Afrika, mit freundlichen, einfachen Menschen, mit endlosen Dornsavannen, Mopane Buschland, Makalani Palmen und Baobabs, mit Löwen und Elefanten, Zebras und Giraffen, einer Tierwelt, wie es sie artenreicher nirgendwo sonst auf der Welt gibt. Im riesigen Etosha Nationalpark und durch viele andere Wildschutzgebiete wird sie besonders geschützt.Mit seinen durchschnittlich 300 Sonnentagen jährlich ist Namibia ein ausgesprochen sonniges Land. Mit Niederschlägen in Form von heftigen Gewittergüssen ist ausschliesslich in den Sommermonaten (November bis Februar) zu rechnen. Die trockenen Flussläufe, in Namibia "Riviere" genannt, können sich dann für kurze Zeit in reissende Ströme verwandeln. Das ausgedörrte Land beginnt binnen weniger Tage zu ergrünen. Wenngleich man Namibia ganzjährig bereisen kann, liegt die beste Reisezeit zwischen April und Juni. Die Temperaturen liegen tagsüber um die 25 Grad, der Himmel ist stets strahlend blau. Nachts kühlt es angenehm ab, so dass man gut schlafen kann. |
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#3
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Ich würde direkt eine geführte Busrundreise empfehlen, da man da auch sehr viel über Land und Leute erfährt und anschließend noch Badeurlaub machen
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#4
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Hallo Jessica,
da Du hier über Namibia berichtest, kannst Du mir vielleicht auch weiterhelfen. Ich habe vor kurzem gelesen, dass man inzwischen im berühmten Etosha - Nationalpark in Namibia sogar übernachten kann. Hast Du darüber eventuell noch einige Informationen ?? Reise-Gundi |
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#5
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Namibias Norden ist der bevölkerungs- reichste Teil des Landes und hier sind sowohl der Etosha Park mit seiner beeindruckenden Tierwelt als auch die letzten Nomaden Namibias, die Himbas, zu finden. Im Verhältnis zum Süden ist dieser Teil relativ grün und feucht, wenn man im Wüstenland Namibia überhaupt solche Attribute gebrauchen kann.
Namibias Hauptstadt Windhoek Erste Station eines Namibia-Besuches wird fast immer die Hauptstadt Windhoek sein. Vom internationalen Flughafen bis zur Stadt sind es etwa 45 Kilometer und so bietet es sich an, den Startpunkt der Tour nach Windhoek zu legen. Das macht schon deshalb Sinn, weil man vermeiden sollte, am Tag der Ankunft noch große Strecken zu fahren. Ganz abgesehen davon, dass Windhoek ein Ort ist, den man näher erkunden sollte. Überall in der Stadt trifft man auf die Zeugen der deutschen Vergangenheit und merkt doch, dass man in einem afrikanischen Zentrum ist. Für deutsche Verhältnisse mit 170 000 Einwohnern eher mittlerer Größe ist Windhoek Namibias einzige Großstadt. Bis vor wenigen Jahren konnte man die Kolonialgeschichte noch an den Straßennamen erkennen, doch in letzter Zeit wurden viele umbenannt. Trotzdem erfolgte glücklicherweise keine Bilderstürmerei und viele Zeugnisse dieses zum Teil sehr traurigen Kapitel des Landes wurden als Denkmal belassen. An erster Stelle ist hier das Reiterdenkmal zu nennen, das im Stadtzentrum ganz in der Näher der Alten Feste steht. Es wurde 1912 zum Geburtstag des Kaisers enthüllt und nennt die Namen der Deutschen, die im Nama- und Hererokrieg gefallen sind. Die Tausende Opfer auf Seiten der Nama und Herero werden nicht erwähnt. Immer wieder kommt die Frage auf, ob man dieses Denkmal stehen lassen sollte. Wir denken ja, wenn man entsprechend über die Hintergründe aufklärt. Wenige Meter entfernt befindet sich mit der Alten Feste das älteste erhaltene Gebäude der Stadt, in dem heute das Staatsmuseum mit einer Ausstellung über die Geschichte Namibias von der Kolonialzeit bis zur Gegenwart untergebracht ist. Wenige Gehminuten davon entfernt, am Rande eines großen Parks, findet man zwei weitere Wahrzeichen Windhoeks. Der Tintenpalast ist Sitz des Parlaments und wurde 1913 im Kolonialstil errichtet. Gegenüber sieht man die Christuskirche, das wohl bekannteste Gebäude Windhoeks. |
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